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Altstadt-Rand: Echte Schätze abseits der Touristenströme
Wichtige organisatorische Hinweise: Neue Buchungsverfahren und Zugangsregeln
Wer eine Architekturführung durch die Stadt plant, muss sich seit Kurzem auf neue logistische Abläufe einstellen, die dem Schutz des historischen Zentrums dienen. Eine wesentliche Neuerung ist die vollständige Einführung der Umweltzone (SCT). Diese untersagt älteren Fahrzeugen mit hohem Schadstoffausstoß die Einfahrt in rund 60 % des Stadtgebiets, wovon insbesondere die historischen Viertel betroffen sind. Reisende mit eigenem Pkw oder Mietwagen sollten vorab prüfen, ob ihr Fahrzeug die entsprechende Euro-Abgasnorm erfüllt, oder die neuen Online-Portale nutzen, um die tägliche Einfuhrgebühr zu entrichten. Zudem haben bedeutende Sehenswürdigkeiten – allen voran die Emaillefabrik von Oskar Schindler sowie wichtige Zweigstellen des Nationalmuseums – auf ein streng personalisiertes Ticketsystem umgestellt. Bei der Buchung müssen die offiziellen Namen aller Teilnehmer angegeben werden; der Einlass erfolgt nur gegen Vorlage eines entsprechenden Lichtbildausweises. Reservierungen für diese Orte sind bereits 90 Tage im Voraus möglich und für einen garantierten Zugang unerlässlich. Darüber hinaus hat das Viertel Wesoła einen Meilenstein bei seiner Umgestaltung vom Klinikareal zum Kreativquartier erreicht: Einst unzugängliche klassizistische Innenräume sowie die innovative „Design-Apotheke“ stehen nun Besuchern für Erkundungen offen.
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Ab 2026 verlangen Top-Sehenswürdigkeiten wie die Schindlers Fabrik personalisierte Eintrittskarten. Sie müssen bei der Buchung Vor- und Zuname jedes Besuchers angeben und vor Ort einen gültigen Lichtbildausweis vorlegen, der mit dem Namen auf dem Ticket übereinstimmt, um Einlass zu erhalten.
Seit dem 1. Januar 2026 ist die Umweltzone in Kraft. Während die meisten modernen Fahrzeuge befreit sind, müssen Fahrer älterer Benziner (Baujahr vor 2005) und Diesel (Baujahr vor 2014) von außerhalb eine Gebühr von 2,50 PLN pro Stunde oder 5 PLN pro Tag entrichten, um in die historischen Viertel einfahren zu dürfen.
Ja, durch die Revitalisierung im Jahr 2026 wurde das ehemalige Gelände des Universitätskrankenhauses in Wesoła in ein öffentliches Kreativviertel verwandelt. Besucher haben nun Zugang zu historischen klassizistischen Innenhöfen, dem neuen Zentrum „Design-Apotheke“ sowie erweiterten Grünflächen, die zuvor für die Öffentlichkeit gesperrt waren.
Verfasst vom Redaktionsteam von Krakau Tours & lizenzierten lokalen Experten.
Letzte Aktualisierung: 24/02/26